Winterliche Maroni-Rosmarin Suppe

Jetzt im Winter gibt es sie an jeder Straßenecke zu kaufen – heiße Maroni in Papiertütchen. In meiner Erinnerung sind sie ganz fest mit abendlichen Spaziergängen über den Weihnachtsmarkt verknüpft. Aber auch die Römer und Kelten kennen unsere heutigen Esskastanien bereits. Eine verlockende Idee also für mich, auch mal ein keltisches Rezept mit Maroni nachzukochen.

Leider sind die Kelten außerordentlich schreibfaul – mehr als ein paar Kritzeleien und kryptische Zeichen haben sie uns nicht hinterlassen. Von Kochbüchern ganz zu schweigen. Darum lassen wir an dieser Stelle unsere Fantasie spielen. Was lässt sich aus Maroni so alles zaubern? Ich finde: Zu dieser kalten Jahreszeit passt eine heiße Suppe sehr gut. Ich entscheide mich also für Maroni-Rosmarin Suppe als leckere Vorspeise in keltischem Stil.

Und das Beste: Es gibt sogar gekochte Maroni fix fertig im Supermarkt zu kaufen. Da kann man ja nicht viel verkehrt machen, oder? Einfach pürieren und fertig. Leider hat Bequemlichkeit ihren Preis. Um es kurz zu machen: Meine keltische Maroni-Rosmarin Suppe landet nach dem ersten Probier-Löffel direkt in der Spüle. Damit euch das nicht passiert, hier meine wärmste Empfehlung:  Holt euch rohe Maroni und kocht sie selbst. Die Zubereitung dauert zwar etwas länger, dafür schmeckt sie dann auch köstlich. Bon appetit!

Tipp: Was passt noch gut zu Maroni? Speck natürlich! Damit lässt sich der Maroni-Rosmarin Suppe noch ein extra Schuss Pepp verleihen.


Zutaten:

200 g Maroni (roh)
1 kleine Zwiebel
400 ml Gemüsebrühe
1/2 Becher Sahne
1 Schuss Bier
1 Zweig Rosmarin

Zubereitung:

  1. Maroni kurz wässern, dann auf der bauchigen Seite kreuzförmig einritzen und ca. 20 Minuten bei 200° im Ofen backen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Rosmarinzweig in etwas Öl anbraten und zur Seite stellen. Maroni aus dem Ofen holen, schälen, klein schneiden und zugeben
  3. Maroni-Zwiebel Mischung mit Gemüsebrühe, Sahne und Bier aufgießen und nochmals ca. 15 kochen
  4. Rosmarinzweig entfernen und den Rest pürieren. Heiss servieren.

Auf meinem Food Blog gibt es noch viele andere leckere keltische Rezepte. Wie wär’s mit:

Kaiserschmarrn mit Beeren-Topping

 

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